Der Begriff Hochsensibilität - Beratung für Entspannung und Hochsensibilität

ETS-Balance

Tanja Schmidt

Dein Kontakt zu mir:
Mobil: 0176-51971183
Wegweiserin für ein entspanntes Leben

ETS-Balance

Tanja Schmidt - Wegweiserin

Direkt zum Seiteninhalt

Der Begriff Hochsensibilität

Rund um die Hochsensibilität > Wissenswertes zur Hochsensibilität
Was kann ich unter Hochsensibilität verstehen?

Eines vorweg – keine Angst, es ist nicht ansteckend! Ganz einfach, weil Hochsensibilität keine Krankheit ist. Und du wirst bei mir wenig bis gar keine großen wissenschaftlichen Abhandlungen finden, da ich die Wissenschaft lieber den Kolleginnen und Kollegen überlasse, die sich damit auskennen. Trotzdem möchte ich dir natürlich erste Informationen vermitteln, was es damit überhaupt auf sich hat.

Der Begriff Hochsensibilität in Verbindung mit dem besonderen Wesenszug eines Menschen kam erstmals 1996 durch Elaine Aron, einer amerikanischen Psychologin, „in die Welt“. Sie führte eine Umfrage mit diversen Teilnehmern durch bei dem sie feststellte, dass knapp 15 – 20 % der Teilnehmer hochsensible Züge zeigten. Sie verwendete den Begriff HSP = highly sensitive person, woraus im deutschen die hochsensiblen Personen wurden. Die Prozentzahlen sind üblich im Gebrauch und du wirst sie überall dort finden, wo du Informationen über Hochsensibilität findest. Aktuell unveröffentlichte Studien gehen jedoch davon aus, dass die Anzahl höher ist und sich im 30%-Bereich tummeln.

Die Hochsensibilität gibt es sowohl bei der Menschheit, als auch in der Tier- und Pflanzenwelt schon seit je her – allerdings wurde und wird sie dort als etwas völlig Selbstverständliches angesehen. Im Gegenteil: bei den Urvölkern hatten hochsensible Menschen einen hohen Stand. Durch ihre Fähigkeit, mehr wahrzunehmen, als der Rest der Gruppe, waren sie unter anderem dafür zuständig, Alarm zu geben, wenn sich ein Feind näherte oder neue Gegenden zu erkunden. Auch die Weisen, Magier oder Seher waren vermutlich hochsensibel, konnten sie doch mehr sehen, hören, riechen oder schmecken und waren feinfühliger als der Rest des Clans.

In der Tierwelt gibt es jede Menge Spezies, die hochsensibel sind. Nicht umsonst werden zum Beispiel Delphine oder Pferde für therapeutische Maßnahmen, vor allem bei Kindern eingesetzt. Auch der therapeutische Nutzen von Haustieren ist hinlänglich bekannt. Selbst dem Seepferdchen wird nachgesagt, dass es sehr sensibel ist und sofort merkt, wenn sich jemand oder etwas nähert, was ihm nicht geheuer ist.
In der Pflanzenwelt ist sicherlich die Mimose eine der bekanntesten Pflanzen, die gleichzeitig sehr gut darstellt, wie sich das Innenleben einer hochsensiblen Person verhalten kann, wenn diese angegriffen wird. Wenn du eine Mimose sehen solltest, puste sie mal stark an – sie wird sich zusammenziehen, um sich zu schützen.

Dadurch, dass Hochsensibilität keine Krankheit, sondern ein Wesenszug oder Persönlichkeitsmerkmal ist, kann natürlich auch keine Diagnose erfolgen – wozu auch, medikamentös ist sie (zum Glück!) nicht zu behandeln. Es gibt mittlerweile einige Tests, die jedoch wissenschaftlich alle nicht zu 100% aussagekräftig sind (zumindest nach meiner aktuellen Kenntnis). Trotzdem ist es interessant, einen solchen Test einmal durchzuführen – und das ein oder andere AHA-Erlebnis kann schon sehr interessant sein. Ich habe mal einen Test bei hochsensibel.eu gemacht und fand ihn recht gut (unbezahlte Werbung!). Es gibt jedoch noch jede Menge andere im Netz.

Unterschiedliche Meinungen gibt es darüber, ob die Hochsensibilität genetisch bedingt, also vererbt ist oder ob sie durch Traumata entsteht. Tja... ich bin da jetzt einmal ganz ehrlich – mir ist es egal, deshalb habe ich da auch keine wirkliche Meinung zu. Ich lege meinen Fokus darauf, mit meinem 'so sein wie ich bin' ein gutes Leben zu führen und das, womit ich nicht klar komme für mich so zu verändern, dass es sich für mich gut anfühlt. Festgestellt wurde, dass häufig (oft auch generationsübergreifend) mehrere Familienmitglieder hochsensible Züge aufweisen. Vielleicht wird die Hochsensibilität durch ein Trauma auch verstärkt oder aktiviert und ist in den Genen schon vorhanden? Möglich – es ist nur meine ganz persönliche Vermutung.

Fakt ist: Es gib keine typische hochsensible Persönlichkeit! So unterschiedlich die Menschen generell sind, so unterschiedlich sind auch hochsensible Menschen untereinander. Ebenso verstehen sich nicht zwangsläufig alle hochsensiblen Menschen auf Anhieb super miteinander. Sind die Menschen mit ihrer eigenen Hochsensibilität vertraut und wissen „wie sie ticken“, kann jedoch das Verständnis für das Verhalten des Gegenübers eher vorhanden sein – das allerdings ebenso ohne Garantie.


Hochsensibilität ist ein
Wesenszug,
der angenommen werden möchte, um zu einer Gabe zu werden.
AutorIn unbekannt





"Sei nicht so empfindlich!"

"Du stellst dich immer an!"

"Hab dich nicht so!"

"Das bildest du dir ein!"

"Übertreib doch nicht immer!"

"Reiß dich mal zusammen!"


Hörst du diese
oder ähnliche Sprüche öfter?
Prima, dann lies weiter!
Vielleicht lernst du etwas über dich
  


Du bist selbst ein Mensch,
der solche Sprüche öfter sagt?
Prima, dann lies weiter!
Vielleicht lernst du etwas über die Person, zu der du das sagst


Weg-
weiserin
Zurück zum Seiteninhalt