Stress entsteht... - Beratung für Entspannung und Hochsensibilität

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Tanja Schmidt

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Tanja Schmidt - Wegweiserin

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Stress entsteht...

Rund um die Entspannung > Wissenswertes zur Entspannung
Wie es zum Stressempfinden kommt...

Der Mensch ist stets bestrebt,
sein inneres Gleichgewicht aufrecht zu erhalten
und innerlich stabil zu sein.“


Stress entsteht als Alarmzustand, wenn nach unserem Empfinden das natürliche innere Gleichgewicht bedroht ist. Das kann zum Beispiel geschehen,

    • durch das Gefühl, dass wir bestimmte Situationen nicht kontrollieren können.*

    • durch das Gefühl, dass wir uns selbst nicht unter Kontrolle haben.*

    • durch das Gefühl, dass wir uns selbst nicht entwickeln können.*

    • durch das Gefühl, dass wir nur auf uns selbst gestellt sind und keine Hilfe erwarten können.*

    • durch das Gefühl, dass unser Organismus über unser normales Maß hinausgehend körperlichen und/oder seelischen Belastungen ausgesetzt ist. Dies geschieht durch bestimmte körperliche oder seelische Reize, die Stressoren oder Stressfaktoren genannt werden.

    • durch einen körperlichen oder emotionalen Zustand, der in uns Spannungen verursacht und Gesundheitsstörungen zur Folge haben kann.
 

Gemäß Hans Selye reagiert unser Körper im Falle der Überforderung im Allgemeinen in 3 Phasen:

Die 1. Phase ist die Alarmreaktion:

Unser Körper erkennt eine Stress-Situation und versucht, Energien zu mobilisieren und die Anforderung zu bekämpfen. Dazu haben wir immer noch in unseren Genen die Reaktionen

Kampf – Flucht – Erstarren
oder
Fight – Flight – Freeze

verankert, die in der Steinzeit, wenn wir uns den berühmten Säbelzahntiger vorstellen, sicherlich ihre Berechtigung hatten – ob „Kampf“ bei einer Auseinandersetzung mit dem Chef heute so günstig ist, sei dahin gestellt...

Im Körper werden jedenfalls die Stresshormone ausgeschüttet, die dazu führen, dass das Herz schneller schlägt, die Atmung sich beschleunigt, der Blutzuckerspiegel sich erhöht, die Schweißporen sich öffnen, so dass wir stärker Schwitzen, die Pupillen sich erweitern und die Verdauung sich verlangsamt – also allgemein, dass der Sympathikus aktiviert wird. Hat der Körper das alles – übrigens in Blitzgeschwindigkeit – geschafft und die Situation ist überwunden, kehrt normalerweise erst einmal wieder Ruhe ein.

Die 2. Phase ist die Widerstandsphase:

Hält die Anspannung an und ist der erste Schock überwunden, versucht unser Körper, den Stress in "Schach" zu halten. Die Stresshormone werden abgebaut, die durch die Alarmreaktion ausgeschüttet wurden.

Hält die Stresssituation jedoch an, bleibt unser Körper im Alarmzustand und kann schädliche Folgen nicht verhindern. Chronische Muskelverspannungen sind zum Beispiel die Folge – Kraft und Energie gehen verloren.

Die 3. Phase ist der Zusammenbruch:

Ist diese Phase erreicht, geht nichts mehr – der körperliche und geistige Zusammenbruch ist erfolgt!

Aus diesem Zustand können stressbedingte Gesundheitsstörungen resultieren. Dauerstress erschöpft die Energievorräte unseres Körpers und kann in Extremfällen zum Tode führen. Zum Glück kommt Letzteres seltener vor – meistens äußert es sich in dem posttraumatischen Belastungssyndrom, besser bekannt als Burnout.



* = (nach Schröder, 2000)



Kampf - Flucht - Erstarren

oder

Fight - Flight - Freeze



(Bild von zzzvector über Pixabay)

Wegweiserin
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