Stress ist... - Beratung für Entspannung und Hochsensibilität

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Tanja Schmidt

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Tanja Schmidt - Wegweiserin

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Stress ist...

Rund um die Entspannung > Wissenswertes zur Entspannung
Es gibt unterschiedliche Stressformen...
  
Allgemein unterscheidet wir zwischen akutem Stress und chronischem Stress:

Unter akutem Stress können wir alle Ereignisse verstehen, die plötzlich, ohne Vorlauf oder Vorankündigung auftreten und unter Umständen eine erhebliche Belastung darstellen. Das können zum Beispiel sein...

    • ein Unfall, der Tod eines Angehörigen oder einer liebgewonnenen Person, plötzliche Geldsorgen oder ein unerwarteter Besuch, der uns im Moment überhaupt nicht passt.

    • wir erfahren, dass wir selbst oder eine uns nahestehende Person schwer erkrankt sind.

    • der Partner trennt sich plötzlich oder die Scheidung steht an, die zwar vielleicht schon weit im Voraus terminiert war, trotzdem ist der Tag auf einmal ganz plötzlich doch da.

    • die Kinder entschließen sich von heute auf Morgen für ein Auslandsjahr oder den Auszug...

    • eine Prüfung steht an. Auch dieser Termin war vielleicht vorher bekannt, gemeinerweise verdrängt unser Geist das vielleicht einfach.
       
In der Regel sind diese kurz- bis mittelfristigen Belastungen nach einiger Zeit überwunden. Und auch, wenn das ein oder andere Ereignis etwas länger an uns zehren mag – chronischer Stress ist doch noch einmal etwas anderes...

Und zwar zählen zu chronischem Stress, auch Dauerstress genannt, vor allem die länger andauernden und immer wiederkehrenden belastenden Ereignisse. Dies können zum Beispiel sein...

    • wir fühlen uns dauerhaft überfordert im Beruf oder im Haushalt, mit unserer eigenen chronischen Erkrankung oder der einer uns nahestehenden Person.

    • wir stehen ständig unter Zeitdruck, haben zu viele Termine und bekommen unser Zeitmanagement nicht in den Griff.

    • wir haben laufend Ärger innerhalb der Familie oder mit Kollegen. Vielleicht auch in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis – wobei ich mir bei Letzterem Gedanken machen würde, was „Freundschaft“ für dich bedeutet.

    • unser berühmter Monkey-Mind, der Affengeist – ein unermüdliches Etwas, das in unserem Kopf eine ganze Flut an inneren Konflikten oder Spannungen hervorruft. Gedanken an die Vergangenheit, an die Zukunft, Schuldgefühle oder immer wiederkehrende innerliche Diskussionen mit uns selbst oder mit anderen sind nur einige Beispiele.

    • eine länger anhaltende Arbeitslosigkeit – keine Perspektive, einen guten Job zu bekommen – erfolglose Bewerbungsmarathons oder sogar die Abhängigkeit vom Jobcenter.

    • und nicht zuletzt unsere Ängste in jeglicher Form, in der sie vorhanden sein können. Als da wären die Verlustängste, die Versagens- und sozialen Ängste, Zukunftsängste oder auch die Angst, einfach unser Leben selbst in die Hand nehmen zu müssen und noch einige mehr...
           
Unser Körper wird bei solchen, dauerhaften Belastungen in einer erhöhten Widerstandsbereitschaft gehalten – ganz automatisch. Wir kommen weder innerlich noch äußerlich zu Ruhe und können uns keine wirkliche Auszeit gönnen – wir können die Dramen einfach nicht verlassen.

Nachfolgend findest du einige Reaktionsmöglichkeiten unseres Körpers auf chronischem oder Dauerstress:
  
Herz-Gefäß-System:
Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Herzbeschwerden bis zum Infarkt, Steigerung von Blutfett- und Blutgerinnungswerten mit Gefahr von Thrombose und Embolie

Verdauungsorgane:
Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung,
langfristig: Magenschleimhautentzündung, Magen- und Darmgeschwüre, Dickdarmentzündungen

Bewegungs- und Gefäßmuskulatur:
rheumaartige Muskelschmerzen, vor allem in Nacken, Schultern und Rücken, unkontrollierte Muskelzuckungen, bei Parkinsonpatienten verstärkt sich der Tremor

Gehirn:
Gefäßverkrampfung verursacht Migräneanfälle und Spannungskopfschmerz, die Kommunikation
zwischen den Nervenzellen wird wahrscheinlich gestört

Haut als Spiegel der Seele:
akneartige Entzündungen, Rötungen, Schuppenflechte, Allergien

Atmungsorgane:
Luftnot beziehungsweise das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, Asthma

Funktionsstörungen der Genitalorgane:
Impotenz, Menstruationsbeschwerden, sexuelle Unlust
 
Die Psychoneuroimmunologie besagt, dass unser Immunsystem geschwächt wird. Negative Emotionen und Stress stimulieren die Produktion entzündungsfördernder Proteine (die Zytokine).


akuter Stress
= plötzlich auftretender Stress
= keine lange VorlaufZeit


chronischer Stress
= Dauerstress
= über einen längeren Zeitraum hinweg oder
immer wiederkehrend



Wegweiserin
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