Was kann ich denn tun? - Beratung für Entspannung und Hochsensibilität

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Tanja Schmidt

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Tanja Schmidt - Wegweiserin

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Was kann ich denn tun?

Rund um die Entspannung > Wissenswertes zur Entspannung
Wie kann ich mein Leben stressfreier gestalten?
 
Was ist gesund?

In einer Stress-Situation läuft der Sympathikus zu Hochtouren auf und mobilisiert alle Kräfte, die notwendig sind, um zu kämpfen – oder zu fliehen – oder zu erstarren. Dem Körper werden so alle benötigten Energien zur Verfügung gestellt. Die Verdauung und das Denken werden zurückgestellt, da beides im Fall einer akuten Gefahr eher hinderlich wäre. Diese Stressreaktion des Körpers stammt noch aus Zeiten unserer Vorfahren, bei denen solche Situationen, nämlich die Entscheidung zwischen Flucht oder Kampf, häufiger vorkamen und über Leben oder Tod entschieden – denke an den Säbelzahntiger.

Der Parasympathikus kann nach Überwindung der Stress-Situation wieder für die notwendige Erholung sorgen, da der Körper nun Ruhe und Schlaf benötigt. Der Energiebedarf wird gesenkt und die Verdauungstätigkeit kann wieder aufgenommen werden.

Ist das Gleichgewicht zwischen beiden jedoch gestört, indem es beispielsweise zu ständig andauernden oder sehr häufigen Stress-Situationen kommt, kann es leicht passieren, dass ein System oder auch nur Teilbereiche daraus die Überhand gewinnen. Da unser Körper auf jede Art von Stress-Situationen prinzipiell noch so reagiert, wie er es bei unseren Vorfahren in Gefahrensituationen getan hat, können unter anderem auch häufiger Ärger oder Ängste dazu führen, dass das Gleichgewicht gestört ist. Ein andauerndes Ungleichgewicht zu Gunsten des Sympathikus schädigt langfristig unseren Körper.

Ein kleines Beispiel:
Eine Frau hat Angst vor den Wutausbrüchen ihres Chefs. Jeden Morgen vor der Arbeit bekommt sie Herzklopfen, Schweißausbrüche usw. Da sie nicht regelmäßig für Entspannung sorgt, bleibt die eigentliche Überaktivität des Sympathikus bestehen. Gleichzeitig versucht aber der Parasympathikus auszugleichen oder gegenzusteuern. So kann es passieren, dass sie zusätzlich zu den vom Sympathikus ausgelösten Symptomen Durchfall bekommt oder einen ständigen Harndrang spürt.

Um das natürliche Gleichgewicht zwischen beiden Systemen zu unterstützen, ist eine regelmäßige Entspannung notwendig. Gerade in sehr belastenden oder stressigen Zeiten sollten entsprechende Verfahren möglichst vorbeugend angewendet werden, damit nicht ein Teilsystem ständig auf Hochtouren läuft.

Was ist Entspannung?

Entspannung ist das Gegenteil von Spannung. Im entspannten Zustand können wir optimal auf Stressreaktionen reagieren. Wir sind geistig voll leistungsfähig. Ein Entspannungsgefühl ist umso effektiver, je bewusster wir es wahrnehmen. Dazu ist es sinnvoll, das Gefühl von „angespannt sein“ ebenfalls bewusst zu registrieren.

In jeder Stress-Situation wird ein Spannungszustand aufgebaut, für den zusätzliche Energien im Körper bereitgestellt werden, sogenannte „Kampfhormone“. Diese Energie wird auch benötigt, um auf den Stress zu reagieren. Allerdings verbrauchen wir diese Energie heute nicht mehr in vollem Umfang, da wir nicht mehr so intensiv kämpfen oder flüchten, wie unsere Vorfahren.

Je höher die bereitgestellte Energie ist, desto größer ist die Spannung, die sich im Körper aufbaut. Wir bekommen das Gefühl, gleich zu platzen. Daher ist es wichtig, dass wir versuchen, die überschüssige Energie abzubauen. Kurzfristig ist dies durch Bewegung, lautes Singen, die Beine fest zusammenpressen oder alles andere möglich, wofür wir Kraft und Energie benötigen.

Mittlerweile ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Augen zu schließen und die Zunge zu entspannen bereits einen Entspannungszustand im Körper hervorruft.

Langfristig sorgt eine regelmäßig angewandte Entspannungsübung dafür, dass der Körper wieder im Gleichgewicht ist und nicht sofort wieder Stresshormone ausschüttet. Mit Hilfe von Entspannungsmethoden können bestimmte Funktionen des vegetativen Nervensystems, wie z. B. die Atmung, direkt beeinflusst werden.

Warum ist Entspannung so wichtig?

Wir haben mittlerweile erfahren, wie Stress sich auf unseren Körper und unsere Seele auswirkt und was uns in Stress versetzen kann. Wir haben ebenfalls erfahren, dass die Anwendung von Entspannungsverfahren auf Dauer dazu führt, dass wir auf Stress-Situationen schneller reagieren können. Die Fähigkeit, sich bewusst zu entspannen, ist eine der wichtigsten Tools gegen Stress.

Wir alle kennen unzählige Möglichkeiten, uns im Alltag zu entspannen – ein Bad nehmen, in die Sauna gehen, einen Spaziergang machen, ein gutes Buch lesen, Musik hören, Tagträumen und andere schöne Dinge.

Systematische Entspannungsmethoden, die wissenschaftlich nachgewiesen positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele haben, sind eine weitere Möglichkeit. Sie können dabei helfen:

    • ...Stress-Symptome zu reduzieren und zu verhindern
    • ...die Körperwahrnehmung zu verbessern
    • ...sich auf sich selbst zu konzentrieren
    • ...die eigene Belastbarkeit zu erhöhen
    • ...Erregungs- und Spannungszustände zu reduzieren
    • ...bestehende psychosomatische Beschwerden zu mindern,
      wie z. B. Spannungskopfschmerz oder Magenprobleme
(aus: PsychePlus Leben meistern)



Entspannung

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Stress

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Regelmäßige, präventive Entspannung fördert die Balance, die für unser Wohlbefinden wichtig ist.

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Gerne unterstütze ich dich dabei, deine innere Balance wieder herzustellen und zu stabilisieren.

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